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Newsletter.
Oktober 2018.

 

Liebe Freunde des Kieler Hafens,

in Kiel verzeichnen wir ein starkes Wachstum im Kreuzfahrtbereich und legen auch beim Güterumschlag zu. Die Verdichtung des Fahrplans auf der Route nach Klaipeda sowie die Ankündigung einer zusätzlichen Frachtfähre von und nach Oslo geben uns Schub. Um unsere Marktposition auszubauen, investieren wir derzeit rund 15 Mio. Euro in zwei sehr unterschiedliche Projekte: Zum einen werden wir das Vorfeld des Ostuferhafens neu gestalten, um die logistischen Abläufe zu optimieren und dort mehr Aufstellfläche zu schaffen. Zum anderen bauen wir am Ostseekai ein zweites Terminalgebäude für die Passagier- und Gepäckabfertigung. Mit diesem neuen Gebäude erweitern wir unsere Kapazitäten und bieten optimalen Service. Während der diesjährigen Kreuzfahrtsaison, die erneut Top- Ergebnisse liefert, haben wir auch Messungen der Luftqualität vornehmen lassen. Die Ergebnisse bestätigen: Alle geltenden Grenzwerte werden strikt eingehalten. Schiffsimmissionen sind in der Umgebungsluft kaum wahrnehmbar.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre der SK news!

Ihr
Dr. Dirk Claus
Geschäftsführer


Luftqualität am Ostseekai

Immissionsmessung. Foto: PORT OF KIEL

 

Immissionen von Kreuzfahrtschiffen sind in der Umgebung des Ostseekais kaum wahrnehmbar. Dies ist das Ergebnis einer mehrmonatigen Immissionsmessung der Firmen Eurofins und Olfasense, die seit Saisonbeginn rund um das Kieler Kreuzfahrtterminal und am Ostuferhafen vorgenommen wurde. In einem vom zuständigen Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) anerkannten Messverfahren wurde damit bestätigt, dass während der Schiffsliegezeiten alle geltenden Grenzwerte in der
Umgebungsluft des Ostseekais sowie des Ostuferhafens eingehalten werden.

In Bezug auf die gemessenen Gesamtimmissionen an Stickstoffdioxiden (NO2) und Feinstäuben (PM) gehen die Schiffe während der Hafenliegezeit in der allgemeinen Hintergrundbelastung auf, ohne dass Ausschläge messbar wären. Die gemessenen Daten wurden von der Firma Lairm Consult mit herrschenden Windverhältnissen abgeglichen und bewertet. Ein immer wieder postulierter Zusammenhang mit Immissionen am Theodor-Heuss-Ring besteht nicht. Die Messungen werden noch bis Jahresende fortgeführt.


Color Line Frachtfähre

Color Line Frachtfähre

 

Die norwegische Color Line wird ihre Frachtkapazität auf der Route nach Oslo ausweiten. Hierfür hat die Reederei eine Frachtfähre
erworben, die ab Januar 2019 zusätzlich zu den zwei großen Passagierfähren „Color Magic“ und „Color Fantasy“ zwischen Norwegen und Deutschland zum Einsatz kommt. Für die zusätzliche Frachtfähre sind drei Rundläufe je Woche vorgesehen, die die täglichen Abfahrten der Passagierfähren ergänzen.

Die Frachtfähre hat eine Länge von 155 m, ist 23 m breit und verfügt über eine Ladekapazität von 1.775 Spurmetern. Zum Schutz der Umwelt ist das Schiff mit einer Abgasreinigungsanlage (Scrubber) ausgestattet. Je Überfahrt können bis zu 120 Lkw, Trailer oder Container befördert werden. Von diesem zusätzlichen Angebot wird nicht zuletzt ein Wachstumsimpuls auch auf den Kombinierten Ladungsverkehr ausgehen, was dem Hafen insgesamt zugute kommt. In Kiel verkehren die Fähren der Color Line vom Norwegenkai, dessen Vorstaufläche bereits vor einigen Jahren nochmals um 10.000 m² erweitert wurde.


Vorfeld Ostuferhafen

Getreidespeicher im Hafenvorfeld. Foto: PORT OF KIEL

 

Der PORT OF KIEL wird den Einfahrtsbereich des Ostuferhafens völlig neu gestalten und hat mit dem Teilabbruch eines ehemaligen
Getreidespeichers begonnen. Mit diesem bis in den November andauernden Rückbau und der Einbeziehung von Randbereichen werden 2,8 Hektar Fläche im Hafenvorfeld gewonnen, auf denen vergrößerte Bereitstellungsräume für Lkw, Trailer und Pkw entstehen.

Der PORT OF KIEL hatte den Speicher und das Gelände der ehemaligen Getreide AG im Jahr 2016 erworben. Die Schuppen 31 bis 33 werden auch künftig zur Lagerung von Forstprodukten genutzt, während die Schuppen 34 bis 36 der Umgestaltung des Hafenvorfeldes weichen. Um Lärm und Staubimmissionen zu minimieren, erfolgt eine ständige Bewässerung der Abbrucharbeiten, die ausschließlich tagsüber durchgeführt werden. Die uneingeschränkte Zufahrt zum Ostuferhafen bleibt während der Bauphase
jederzeit gewährleistet.


Fahrplan verdichtet

Patria Seaways in Kiel. Foto: PORT OF KIEL

 

Auf der Route Kiel – Klaipeda werden zunächst bis Jahresende acht statt bisher sieben Abfahrten je Woche und Richtung angeboten.
Möglich wird dies durch den zusätzlichen Einsatz der „Patria Seaways“, die einmal wöchentlich ihre Stammroute von Klaipeda nach Karlshamn verlässt und jeweils donnerstags Kurs auf Kiel nimmt. Ankunft im Ostuferhafen ist am Freitag um 13:00 Uhr mit Rückfahrt nach Litauen am Samstag um 10:00 Uhr.

Die „Patria Seaways“ verfügt über 1.800 Spurmeter und bietet gerade an den stark frequentierten Samstagen weitere Kapazitäten, um Verkehrsspitzen an Lkw sowie Trailern abzufahren.

Auf der Route Kiel – Klaipeda verkehren täglich die RoPax-Fähren „Regina Seaways“ und „Viktoria Seaways“ (Kapazität: 2.600 Spurmeter / 600 Passagiere), die jeweils um 21:00 Uhr im Ostuferhafen mit Ziel Litauen ablegen.


Baubeginn am Terminal

Ostseekai Terminal Liegeplatz 28. Rendering eins zu eins

 

Am Kieler Kreuzfahrtterminal wurde mit dem Bau eines zweiten Abfertigungsgebäudes für Passagiere und deren Gepäck begonnen.
Wurden am Ostseekai bislang zwei Kreuzfahrtschiffe über ein Terminal abgefertigt, so steht jedem Schiff künftig ein eigenes Gebäude zur Verfügung. Der Neubau des 3.700 m² großen zweigeschossigen Terminals entsteht im nördlichen Anschluss des bestehenden Gebäudes und bildet mit diesem - über Verbindungen auf beiden Ebenen - ein Ensemble. Die Fassade des Neubaus greift bestehende Formen auf und besticht aufgrund großer Glasflächen durch Transparenz.

In seiner Funktionsweise ist das neue Gebäude dem bestehenden Terminal angelehnt. Während im Erdgeschoss das Gepäckhandling durchgeführt wird, ist das Obergeschoss den Passagieren und Check-in-Prozessen vorbehalten. Über eine Gangway werden die Reisenden direkt zum Schiff geleitet.


150. Kreuzfahrtanlauf

Aurora. 150. Anlauf. Foto: PORT OF KIEL

 

Der Premierenanlauf der „Aurora“ der britischen P&O Cruises markierte im September gleichzeitig den 150. Anlauf eines Kreuzfahrtschiffes im Hafen. Damit wurde der bisherige Spitzenwert von 147 Anläufen aus dem Jahr 2016 bereits mehrere Wochen vor Saisonende eingestellt. Die Saison klingt am 28. Oktober aus, wenn die „AIDAbella“ vom Ostseekai Kurs auf das Mittelmeer nimmt.

Insgesamt verzeichnet der Hafen in diesem Jahr 166 Anläufe von 33 verschiedenen Kreuzfahrtschiffen. Die Gesamttonnage stieg erstmals auf über 11 Mio. BRZ.

Größte Schiffe der Saison waren die „MSC Preziosa“, gefolgt von der „Costa Pacifica“ und der „Mein Schiff 1“. Häufigste Gäste waren die AIDA-Schiffe, die Kiel 62-mal besuchten.


Neue Homepage

Homepage screenshot. Foto: PORT OF KIEL

 

Die neue Homepage des PORT OF KIEL ist online. Inhouse programmiert und inhaltlich gestaltet ist der Kieler Seehafen nunmehr auch online der FÜNF-STERNE -HAFEN. Besonders benutzerfreundlich ist das moderne responsive Webdesign, das auf Eigenschaften von mobile Endgeräte, wie Smartphones und Tablet-Computer, reagiert.

Insgesamt ist die PORT OF KIEL-Homepage noch übersichtlicher, bildreicher und intuitiver geworden. Absolut neu sind Flipping Pages, die ein virtuelles Blättern im Magazin ermöglichen. Besuchen Sie uns gern unter:
www.portofkiel.com.


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