von Ulf Jahnke

PORT OF KIEL mit Gemeinschaftsstand auf der transport logistic

Erweiterungen im Fracht- und Logistikzentrum Ostuferhafen vorgestellt

Kiel auf der transport logistic

(Kiel, 09. Mai 2017) Der PORT OF KIEL präsentiert sein Dienstleistungsspektrum gemeinsam mit den Unternehmen Color Line Cargo und SCA Logistics vom 9. bis zum 12. Mai auf der weltweiten Leitmesse für Logistik und Supply Chain Management, der transport logistic, in München (Stand 113 in Halle B3). Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG: „Ich freue mich sehr, dass zwei skandinavische Top-Unternehmen auf dem Gemeinschaftsstand des Kieler Hafens ausstellen. Die Messe in München bietet perfekte Rahmenbedingungen, um Kunden sowie Geschäftspartner aus ganz Europa zu treffen und über Entwicklungen im Kieler Seehafen zu sprechen.“ Schwerpunkte des diesjährigen Kieler Messeauftritts sind die Erweiterungen im Fracht- und Logistikzentrum Ostuferhafen, die Verlademöglichkeiten im Fährverkehr nach Skandinavien und ins Baltikum sowie die Verbindungen im kombinierten Ladungsverkehr.

Erweiterter Ostuferhafen universell aufgestellt
Der Ostuferhafen, das Kieler Fracht- und Logistikzentrum an der Förde, wurde im Rahmen der fünften Ausbaustufe jüngst um gut vier Hektar Fläche erweitert und damit noch universeller aufgestellt. Neben rollender Ladung werden Container sowie Projektladung und Schwergüter umgeschlagen. Hinzu kommen Massengüter – wie Getreide, Altmetalle oder Kohle – sowie in wachsender Anzahl Forstprodukte. Dirk Claus: „Der PORT OF KIEL zählt zu den vielseitigsten Häfen an der deutschen Küste. In diesem Jahr werden voraussichtlich erstmals mehr als 7 Mio. Tonnen Güter umgeschlagen.“ Neu im Ostuferhafen ist das Forstproduktzentrum der Firma SCA Logistics, das im Herbst des vergangenen Jahres in Betrieb ging. Von dort werden hochwertige Papierprodukte der schwedischen Konzerne SCA und Iggesund Paperboard deutschlandweit sowie in weitere europäische Märkte distribuiert.

Fährlinien nach Skandinavien und ins Baltikum
Die Linienverkehre nach Skandinavien, ins Baltikum sowie nach Russland bilden das Rückgrat des Kieler Hafens. Tägliche Abfahrten mit Color Line nach Norwegen, mit Stena Line nach Schweden und mit DFDS nach Litauen bieten Spediteuren beste Verlademöglichkeiten in die Zielmärkte des Ostseeraumes. Über Nacht werden die Destinationen Oslo, Göteborg und Klaipeda mit großen modernen Fährschiffen erreicht. Darüber hinaus bestehen mehrmals wöchentlich Abfahrten nach Russland – zu den Häfen St. Petersburg und Ust-Luga - sowie an die schwedische Ostküste nach Sundsvall. Dirk Claus: „Die RoRo-Linie nach Sundsvall wird jeden Montag und Samstag bedient. Sie bietet neue Transportlösungen, zumal auch der südschwedische Hafen Malmö angelaufen wird. Dies ist nicht zuletzt für unbegleitete Verkehre in Kombination mit dem Hinterlandtransport auf der Schiene von Interesse.“

Wachstum im kombinierten Ladungsverkehr
Im Zuge des wachsenden Güterumschlages steigt auch die Nachfrage im Seehafenhinterlandverkehr auf der Schiene stetig an. Nachdem in 2016 bereits gut 29.000 Lkw, Trailer und Container in Kiel auf die Schiene verladen wurden, werden es in diesem Jahr voraussichtlich erstmals deutlich mehr als 30.000 Einheiten sein. Mit dem werktäglichen Kombi-Shuttle ist Kiel via Hamburg-Billwerder an das gesamte nationale Netz sowie an zahlreiche internationale Destinationen im kombinierten Schienengüterverkehr angebunden. Dazu bestehen Direktverbindungen nach Verona sowie Triest in Italien. Dirk Claus: „Der Seehafenhinterlandverkehr auf der Schiene ist eine Erfolgsstory in Kiel.“ Damit dies so bleibt, wird Kiel künftig noch längere Züge annehmen können. Der Bund hat zugesagt, den Rangierbahnhof Kiel-Meimersdorf im Rahmen des Sofortprogramms Seehafen-Hinterlandverkehr II dahingehend zu ertüchtigen, dass Güterzüge mit einer Länge von 740 m einfahren können.

Besuchen Sie uns in Messehalle B3, Stand Nr. 113, auf der transport logistic in München und treffen Sie die Mitarbeiter/innen des PORT OF KIEL.

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